Oktober 2018

Dass ein Friedhof wirklich eine Vielzahl von unterschiedlichen Motiven bietet, die sowohl inhaltlich als auch aus ästhetischer Sicht bemerkenswert sind, zeigt die Ausstellung „Mein Friedhof ist fotogen“. Mit Titeln wie z.B. „Ansprache“, „Engel lieben bestimmt bunt“ oder „Der letzte Weg“ geben die Fotografen Einblicke in ihre Gedankenwelt zum Thema Friedhof. Die ausgestellten Bilder entstanden anlässlich des Fotowettbewerbes zum „Tag des Friedhofs 2018“ in Dreieich.

Am Mittwoch, 17. Oktober um 18 Uhr, eröffneten Bürgermeister Dieter Zimmer und Hans-Georg Stöhs, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Friedhofszweckverbandes, die Ausstellung, die im Foyer des Rathauses noch bis zum 29.10.2018 zu sehen ist.

Zu den Gästen zählte auch Sofie Freitag (10 Jahre alt), die beim Fotowettbewerb mit ihrem Bild „Ich wünsche euch Frieden“ den 3. Platz belegte.

Neben den Fotos ist in der Ausstellung auch erstmals die Skulptur „Dornrößchen Schatulle“ zu sehen, an deren Entstehen am Tag des Friedhofs die Besucher mitwirken durften. Unter Anleitung des Kunstpädagogen Martin Blankenhagen konnten die Besucher Rosen aus Kupferplättchen biegen. Diese wurden an einem Kupferkubus befestigt, sodass eine rituelle Skulptur entstand, die in Zukunft dauerhaft auf dem Friedhof Dreieichenhain stehen wird.

Auf dem Bild zu sehen sind (v.l.n.r.) Andrea Mansfeld, Karin Holste-Flinspach, Renate Borgwald, Heinz-Georg Stöhs, Sofie Freitag und Bürgermeister Dieter Zimmer mit der Skulptur „Dornrößchen Schatulle“.